Gesetz zur Erhöhung der Regelstudienzeit

Durch die Corona Pandemie war im Jahr 2020 kein reguläres Studium möglich. Prüfungen sind ausgefallen, Studierende ohne gute technische Ausstattung konnten nicht an der digitalen Lehre teilnehmen oder waren privat zu stark belastet, um ihr Studium wie gewohnt fortzusetzen. Damit entstehen unverschuldete Verzögerungen im Studienablauf, die in den meisten Fällen zu Problemen mit der Studienfinanzierung führen. Durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werden diese Nachteile nicht ausgeglichen, weswegen die Länder darauf reagieren mussten. Viele haben dementsprechend bereits im Sommersemester die Regelstudienzeit der Studierenden erhöht. Das bedeutet z.B., dass mit der Regelstudienzeit auch die Förderungshöchstdauer des BAföGs steigt und so zumindest für BAföG Empfänger*innen Verzögerungen im Studium finanziell ausgeglichen werden.
Trotz dessen, dass wir als KSS diese Maßnahme bereits seit April einer unserer Hauptforderungen war reagierte die Sächsische Staatsregierung sehr spät. Am 16.12.2020 wurde mit dem Bildungsstärkungsgesetz auch die Regelstudienzeit in Sachsen für das Sommer- und Wintersemester angehoben. Auf den Unterseiten [Weg zum Gesetz] und [Inhalt des Gesetz] beschreiben wir auf der einen Seite wie es zum Gesetz kam, welche Zwischenstufen es gab, welche Forderungen wir aufgestellt haben und wie diese umgesetzt wurden und auf der anderen Seite was genau im Gesetz steht und welche Auswirkungen es hat.

Für Feedback oder Fragen schreibt einfach an kontakt@kss-sachsen.de.