Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte der KSS,
Wir hoffen, ihr genießt die ersten warmen Sonnenstrahlen und letzten vorlesungsfreien Tage!
Hiermit erhaltet ihr einen Überblick über die aktuelle Arbeit eurer Landesstudierendenvertretung in Sachsen.
Inhalt
1. Zusammenlegung der Studierendenwerke Sachsens
2. Beitritt zur fzs Kampagne „Schlussverkauf Bildung“
3. Unsere neuen Amtsträger*innen
Richard zur Oven-Krockhaus (Referat für Internationale Studierende)
1. Zusammenlegung der Studierendenwerke Sachsens
Vor dem Hintergrund geplanter Sparmaßnahmen prüft aktuell das SMWK (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus) Pro-Punkte und die 4 sächsischen Studierendenwerke die Contra-Punkte einer Zusammenlegung eben jener Studierendenwerke. Auch die KSS möchte hier die studentische Perspektive direkt mit einbringen. Im vergangenen LSR wurde über Vor- und Nachteile einer Zusammenlegung diskutiert. Befürchtet wird, dass sich aus einer Zentralisierung auf der einen Seite zu wenig Sparmöglichkeiten ergeben und auf der anderen Seite zu hohe Kosten der Umstellung, worunter Studierende durch erhöhte Preise in Serviceangeboten leiden könnten. Positiv könnte sich eine Vereinheitlichung der Angebote, wie beispielsweise den Mensen, auf den Studierendenalltag auswirken, sowie die Möglichkeit, finanzielle Probleme gleichmäßig auf die Studierendenwerke des Landes zu verteilen. In den nächsten Tagen werden die Ergebnisse der Studierendenwerke sowie des SMWK im Kabinett diskutiert.
2. Beitritt zur fzs Kampagne „Schlussverkauf Bildung“
Im LSR vom 21. März wurde die Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ des fzs (freier Zusammenschluss von Student*innenschaften) vorgestellt. Sie fordert ein Umdenken des Bunds zum Thema Bildung und setzt sich für Investitionen in Hochschulen ein, um den erheblichen strukturellen Problemen an Hochschulen entgegenzuwirken. Sowohl auf Studierendenseite als auch auf Lehrenden- und Mitarbeitendenseite fordert der fzs finanzielle Unterstützung, um die Qualität der Bildung zu sichern und marode Gebäude zu sanieren. Unter Anderem geht es außerdem um 25% mehr für Studierendenwerke, bezahlbares Wohnen und faire Arbeitsbedingungen. Die KSS unterstützt die Kampagne des fzs und fordert Studierende auf, sich an Demos zu beteiligen und sich für ihr Recht auf ein qualitativ hochwertiges und bezahlbares Studium einzusetzen!
3. Unsere neuen Amtsträger*innen
Mit dem Ende des März kündigt sich auch das Ende der Legislaturperiode der Amtsträger*innen der KSS an. Unser bisheriger Sprecher Richard zur Oven-Krockhaus gibt seine Position ab, übernimmt dafür aber das Referat für Internationale Studierende und bleibt der KSS somit als Mitglied erhalten. Weiterhin verlassen unsere Amtsträger*innen Helene Müller und Cheyenne Herold ihre Referate für Studentische Beschäftigte und Hochschulpolitik. Die KSS freut sich dafür sehr, Bethany Knobloch und Laura Höflich als neue Sprecher*innen für die Amtsperiode 2026/27 begrüßen zu dürfen. Hier findet ihr eine kleine Vorstellung unserer neuen Amtsträger*innen:
Bethany Knobloch (Sprecherin)
Beth hat sich in den letzten Monaten schon als Sprecherin erprobt und möchte die Arbeit, die sie bereits für die KSS begonnen hat, nun weiterführen. Unter anderem war sie auf Einladung der BÜNDNISGRÜNE-Fraktion im Landtag, nahm als Sachverständige zur Anhörung bei der Enquete-Kommission „Pandemie“ des Sächsischen Landtags teil und konnte dort die Studierendenperspektive einbringen. Sie möchte nun mit den sächsischen Studierendenwerken und Studierendenräten in einen vertieften Austausch treten. Ihren thematischen Schwerpunkt setzt sie in Kürzungen in der Bildung, hier möchte sie auf landesweite Vernetzungsmöglichkeiten zurückgreifen und mit den StuRäs und StuWes gemeinsame Schritte einleiten. Sie stellt dafür beispielsweise eine gemeinsame Kampagne in Aussicht.
Laura Höflich (Sprecherin)
Auch Laura hat schon einiges an hochschulpolitischer Erfahrung gesammelt, zuletzt in der KSS als Referentin für Soziales. Sie hat große Freude daran, sich in der Hochschulpolitik zu vernetzen und sich für die Studierenden des Landes einzusetzen. Im Amt als Sprecherin geht sie den nächsten Schritt und vertritt die Interessen der Studierenden nach außen. Sie möchte die Landesbildungspolitik wieder in die Arbeit der KSS mit einbeziehen und einen verstärkten Austausch mit dem SMWK (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus) fördern. Auch Laura setzt sich vor dem Hintergrund geplanten Kürzungen intensiv mit verbesserten Studienbedingungen auseinander.
Richard zur Oven-Krockhaus (Referat für Internationale Studierende)
Richard wird sich in der nächsten Legislaturperiode im Referat für Internationale Studierende für die Interessen dieser wachsenden Studierendengruppe einsetzen. In seinem Studiengang „Language and Business Administration“ kommt er mit vielen internationalen Studierenden in Berührung und nimmt dabei die Hürden, die das Studium in Deutschland für sie beinhaltet, wahr. In seinem Referat möchte er daran arbeiten, diese abzubauen. Dabei geht es ihm um eine verbesserte Gleichstellung, den Abbau von Sprachbarrieren und eine Willkommenspolitik von internationalen Studierenden.
Mit den drei erfahrenen Amtsträger*innen startet die KSS in eine neue Legislaturperiode voller Herausforderungen und Möglichkeiten, sich für verbesserte Studienbedingungen einzusetzen. Weitere offene Positionen sind ausgeschrieben, Interessierte können sich jederzeit unter sprecherinnen@kss-sachsen.de melden und Teil der KSS werden, um die Interessen der Studierenden des Landes zu vertreten!
4. Ausblick
Die Zusammenlegung der Studierendenwerke ist nur einer von 64 Prüfaufträgen, die das Land momentan untersucht. Davon zielen die meisten auf Kürzungen in Verwaltungsstrukturen verschiedener gesellschaftlicher Bereiche ab – die meisten betreffen Hochschulen und Studierende zumindest nicht direkt, können jedoch trotzdem Konsequenzen mit sich ziehen. Unsere Sprecherin Beth sagt dazu: „Bei weitem nicht alle, aber durchaus noch ein paar weitere dieser Prüfaufträge betreffen Studierende und Hochschulen. Die KSS nimmt sich vor, sich mit diesen auseinanderzusetzen und zu schauen, wie diese aus studentischer Perspektive zu bewerten sind, um daraus wo nötig weitere Schritte im Sinne des Wohls von Studierenden vorzubereiten.“ Über Entwicklungen halten wir euch auf dem Laufenden!
Nächste LSR-Sitzung: 18.04.2026 beim StuRa in Freiberg
Wir wünschen euch noch einen erfolgreichen Semesterstart!