PM 02/19: Konferenz Sächsischer Studierendenschaften wählt neue Amtsträger*innen – Landtagswahlen im Fokus der neuen Legislaturperiode

Am Dienstag, dem 26.03.2019, hat die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) ein neues Amtsträger*innenteam gewählt. Ab dem 01.04.2019 wird die KSS von den beiden neuen Sprechern Nico Zech (HTWK Leipzig) und Lasse Emcken (Universität Leipzig) nach außen vertreten. Verena Traubinger (TU Chemnitz) wird die Koordination, Nathalie Schmidt (TU Dresden) das Themenfeld Lehramt und Matthias Löw (TU Chemnitz) die Finanzen der KSS übernehmen.

“Gerade im Superwahljahr mit der anstehenden Landtagswahl ist eine studentische Wahlbeteiligung überaus wichtig. Da das Thema Bildung in die Kompetenz der Landtage fällt, sollen die sächsischen Studierenden durch unsere Wahlprüfsteine umfassend informiert werden.” Unter dem neuen Amtsträger*innen-Team wird sich die KSS für die Stärkung der sächsischen Demokratie einsetzen. “Eine Wahlbeteiligung von 49,1 %, wie bei der letzten Landtagswahl, ist indiskutabel. Dabei sind es gerade junge Menschen, also auch Studierende, die häufig nicht wählen. Deswegen: Meldet Euren Wohnsitz in Sachsen an und geht wählen oder gebt Eure Stimme per Briefwahl ab, wenn ihr Anfang September nicht in Sachsen seid.”, führt Zech aus.

Die KSS wird dabei weiterhin an ihrer Forderung zur Novelle des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes festhalten. “Tiefgreifende Verbesserungen an den sächsischen Hochschulen können wir nur mit einem neuen Hochschulgesetz erreichen. Natürlich möchten wir eine Stärkung der Studierendenschaften, aber die Abschaffung der Langzeitstudiengebühren und die Verlängerung der Regelstudienzeiten sind unsere Kernforderungen.” erklärt Lasse Emcken. “Das dringendste Problem ist jedoch die derzeitige Entwicklung zur Prüfungsabmeldung im Krankheitsfall. An vielen Fakultäten reicht eine Arbeitsunfähigkeitserklärung nicht mehr aus, um eine Prüfungsunfähigkeit zu belegen. Stattdessen werden ärztliche Atteste gefordert, in denen Symptome aufgeschlüsselt werden. Dies verletzt die Persönlichkeitsrechte von Studierenden und muss so schnell wie möglich geändert werden!” so Emcken abschließend.

Die KSS vertritt als gesetzlich legitimierte Landesstudierendenvertretung alle 106.000 Studierenden an Sachsens staatlichen Hochschulen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Sprecher der KSS:
Lasse Emcken – 0157/88360402 und Nico Zech – 01578/8398437

___

Die Pressemitteilung als *.pdf finden Sie hier.

Leave a Reply