Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte der KSS,
Hiermit erhaltet ihr einen Überblick über die aktuelle Arbeit eurer Landesstudierendenvertretung in Sachsen.
Inhalt
1. Geplante Zusammenlegung der Studierendenwerke Freiberg/Mittweida und Chemnitz/Zwickau
2. Vernetzungen mit StuRä und Gremien
3. Gesetzentwurf Der AfD-Fraktion
1. Geplante Zusammenlegung der Studierendenwerke Freiberg/Mittweida und Chemnitz/Zwickau
Die KSS positioniert sich entschieden gegen eine Zusammenlegung der Studierendenwerke Freiberg/Mittweida und Chemnitz/Zwickau. Diese wird weiterhin vor dem Hintergrund finanzieller Herausforderungen des SMWKT diskutiert. Jedoch lagen auch im Juni noch keine genaueren Informationen vor, inwiefern eine solche Zusammenlegung eine Effizienzsteigerung ermöglichen und welche Stellen gestrichen werden sollen. Die KSS fordert, dass zentrale Leistungen der Studierendenwerke wie Mensen, Wohnheime Sozialberatung und BAföG-Bearbeitung, Sozialberatung, Rechtsberatung und Kulturförderung uneingeschränkt an allen aktuellen Standorten der Studierendenwerke weiterhin stattfinden können.
2. Vernetzungen mit StuRä und Gremien
Die Sprecher*innen der KSS vernetzten sich weiterhin mit den StuRä und verschiedenen Gremien, um einen Austausch und gegenseitige Unterstützung zu fördern. Vor allem den von Fusionierungsplänen betroffenen StuRä soll Beistand geleistet werden. Auch haben im vergangenen Monat Treffen mit der DGB Jugend Sachsen und der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an sächsischen Hochschulen (LaKoG) stattgefunden. Die KSS hat außerdem einen Arbeitskreis eingerichtet, der sich mit dem Thema Kürzungen an Hochschulen befasst. Dazu haben sich im Juni Vertreter*innen verschiedener Hochschulen zum zweiten Mal getroffen und das Thema aus studentischer Perspektive diskutiert. Der Arbeitskreis soll so die Vernetzung zwischen den Hochschulen fördern und gezielt mit Kampagnen auf Planungen der Landesregierung reagieren.
3. Gesetzentwurf Der AfD-Fraktion
Nach der Anhörung zum Gesetzentwurf der AfD-Fraktion, der eine Erhöhung des Semesterbeitrags für internationale Studierende beinhaltet, wurde den Sachverständigen ein Termin für die Landtagsdebatte mitgeteilt. Nun scheint dieser doch nicht stattzufinden. Wir hoffen, dass der Gesetzentwurf damit nicht weiter behandelt wird. Bereits bei der Anhörung im April hatte sich unser Referent für Internationale Studierende Richard zur Oven-Krockhaus mit einer Meinungserhebung, die die finanziellen Sorgen der Betroffenen darstellt, und einer Rede für die gerechte Behandlung von Internationalen Studierenden eingesetzt.
4. Ausblick
In den kommenden Monaten behält die KSS weiterhin die sächsischen Haushaltsverhandlungen im Blick. Diese sind vor allem vor dem Hintergrund der Fusionierungsplänen für den Hochschulalttag vieler Studierenden relevant.
Kommende Termine:
25.07.2026: LSR an der Hochschule Mittweida
Weitere offene Positionen in der KSS sind ausgeschrieben, Interessierte können sich melden unter sprecherinnen@kss-sachsen.de